XFEL: Neue Unterkunft für Forschende aus aller Welt

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21.06.2021
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Neue Unterkunft für Forschende aus aller Welt

Senatorin Fegebank eröffnet European XFEL Gästehaus

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Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank hat am 21. Juni 2021 gemeinsam mit Friederike Kampschulte, Leiterin der Wissenschaftsabteilung im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, das European XFEL Gästehaus auf dem Forschungscampus Schenefeld eröffnet. Die Gästezimmer zeigen künstlerische Abbildungen verschiedener Elemente und Abschnitte von Instrumenten und Komponenten des Röntgenlasers, von denen eines symbolisch enthüllt wurde. Von links nach rechts: Robert Feidenhans’l, Friederike Kampschulte, Katharina Fegebank, Nicole Elleuche. Copyright: European XFEL / Axel Heimken

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank: „Hinter European XFEL steht nicht nur exzellente Forschung auf Weltniveau, sondern auch die europäische Idee der guten Nachbarschaft und Partnerschaft: Forscher:innen aus ganz Europa und dem Rest der Welt forschen hier, vor den Toren Hamburgs gemeinsam und grenzüberschreitend, um erste Antworten auf die großen Fragen der Menschheit zu finden. Diese Idee und dieses Teamwork sind Kernbestandteil des europäischen Projekts und vorbildhaft hier bei European XFEL in wissenschaftliche Bahnen gelenkt. Das neue Gästehaus auf dem Campus in Schenefeld bietet European XFEL nun weitere Möglichkeiten, Expert:innen aus der ganzen Welt zu uns in den Norden zu locken und ermöglicht ihnen neue Forschungsaufenthalte direkt neben den Laboren. Das Gästehaus zeichnet European XFEL künftig noch stärker als Ort der Begegnungen aus, von dem die gesamte Metropolregion profitieren wird. Ich gratuliere allen Beteiligten zu ihrem Mut für dieses Projekt. Ich bin mir sicher: die internationale Vernetzung und die Faszination für ein einzigartiges Projekt, wird künftig noch mehr Forscher:innen aus ganz Europa – und darüber hinaus anziehen.“

 

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(L-R) Robert Feidenhans'l, Nicole Elleuche, Friederike Kampschulte, Katharina Fegebank und das Gästehaus im Hintergrund.
Der Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas teilte aus Bonn mit: „Forschung und Wissenschaft leben von der Vernetzung der Forschenden weltweit. Das neue Gästehaus auf dem wachsenden Campus mit exzellenter Infrastruktur bietet den Teams von internationalen Spitzenforschern und Spitzenforscherinnen aus aller Welt jetzt eine noch bessere Basis für die Zusammenarbeit vor Ort. Der schnelle Zugang zu den Experimenten sowie die leichtere Interaktion können dazu beitragen, dass die Forschenden große Herausforderungen in Wissenschaft und Gesellschaft wie unser visuelles Verständnis chemischer Reaktionen und die Entwicklung neuer Materialien gemeinsam noch besser erfolgreich angehen können.“

Friederike Kampschulte, Abteilungsleiterin Wissenschaft im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein: „Die Eröffnung des Gästehauses ist ein ganz starkes Symbol für unser gemeinsames Ziel, den internationalen Forschungsbetrieb an dieser herausragenden Forschungseinrichtung wieder in vollem Umfang aufnehmen und die ausgezeichneten Forschungspotenziale des European XFEL bestmöglich nutzen zu können. Das Gästehaus wird dazu beitragen, über die schon wissenschaftlich-technische Komponente hinaus die Attraktivität des European XFEL für Forscherinnen und Forscher aus aller Welt noch einmal erheblich zu steigern.“

Prof. Robert Feidenhans’l, Vorsitzender Geschäftsführung European XFEL: „Unsere Forschenden bereiten die Experimente am European XFEL oft monatelang vor. Mit dem neuen Gästehaus können sie die kostbare Zeit bei uns noch besser für ihre Forschung nutzen, da lange Fahrwege entfallen, und einzelne Team-Mitglieder während der oft langen Schichten nun flexibler zur Verfügung stehen können.“

Geschäftsführerin Nicole Elleuche: „Wir freuen uns, dass der Bau des Gästehauses trotz der Herausforderungen durch die Pandemie wie geplant und pünktlich innerhalb des vorgesehenen Budgetrahmens abgeschlossen werden konnte. Dafür möchte ich allen Beteiligten danken.“