XFEL: Erklärung zum Krieg in der Ukraine

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24.03.2022
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Erklärung zum Krieg in der Ukraine

Erklärung von European XFEL Management und Belegschaft, unterstützt von den Gesellschaftern der Länder Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien und Ungarn

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Die Mitarbeiter von European XFEL legten eine Schweigeminute ein, um der unschuldigen Opfer des Krieges zu gedenken und ihre Solidarität mit dem ukrainischen Volk zu bekunden. Copyright: European XFEL
Als wissenschaftliche Einrichtung, die der friedlichen, nicht-militärischen Forschung gewidmet ist und Forschenden aus aller Welt die Möglichkeit gibt,  Wissen zu erweitern und große gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen, fordern das Management zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von European XFEL, in Übereinstimmung mit der UN Resolution A/ES-11/L1, ein sofortiges Ende der russischen Invasion in der Ukraine. Die Invasion ist gegen die Menschlichkeit und eine inakzeptable Verletzung des Völkerrechts.

Als Konsequenz aus den tragischen Ereignissen werden wir unter Beachtung unserer rechtlichen Verpflichtungen keine neuen Vereinbarungen mit russischen Institutionen eingehen und bestehende aussetzen.

Über unsere künftigen Beziehungen zu Forschenden und Einrichtungen in Russland wird unsere Gesellschafterversammlung, der European XFEL Council, entscheiden. Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass wissenschaftliche Zusammenarbeit den Frieden fördert und dass für die Forschung in einer demokratischen internationalen Gesellschaft eine Zusammenarbeit auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit, Menschenrechten und der Beachtung von internationalem Recht die besten Voraussetzungen bietet.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von European XFEL kommen aus über 50 Ländern. Jede und jeder von ihnen ist ein geschätztes Mitglied unserer Gemeinschaft, ganz gleich, welchen Pass er oder sie hat. Unsere Gedanken sind bei den leidenden Menschen in der Ukraine, den vielen Flüchtlingen und den unschuldigen Opfern. Wir bekräftigen unsere Solidarität mit den vom Krieg Betroffenen und schließen uns Initiativen an, um Unterstützung und Hilfe zu leisten.

Die Gesellschafter der Länder Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien und Ungarn unterstützen die Veröffentlichung dieser Stellungnahme.

 

Prof. Robert Feidenhans'l                     Dr. Nicole Elleuche

Geschäftsführender Direktor                Geschäftsführende Direktorin