Allgemeines |
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| Gesamtlänge | 3,4 Kilometer | Die Anlage reicht vom DESY-Gelände in Hamburg in nord-westliche Richtung bis an die Grenze der Stadt Schenefeld in Schleswig-Holstein. |
| Zahl der Betriebsgelände | 3 | Die drei Betriebsgelände sind: DESY-Bahrenfeld (ca. 2 Hektar), Osdorfer Born (ca. 1,5 Hektar) und Schenefeld (ca. 15 Hektar). In Schenefeld entsteht der Forschungscampus. |
| Tunneltiefe | 6 bis 38 Meter | Die Tunnel sind von mindestens 6 Metern Erdreich überdeckt. |
| Baukosten einschließlich der Inbetriebnahme | 1082 Millionen Euro (Preisniveau des Jahres 2005) |
Als Sitzland trägt Deutschland (Bund, Hamburg und Schleswig-Holstein) 54 Prozent der Baukosten. Russland übernimmt 23 Prozent und die anderen internationalen Partner zwischen einem und 3,5 Prozent der Baukosten. |
European XFEL GmbH |
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| Rechtsform | GmbH | Der European XFEL wird von der European XFEL GmbH gebaut und betrieben, einer gemeinnützigen Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht. Diese Gesellschaft wurde am 28. September 2009 gegründet, vorerst mit DESY als einzigem Gesellschafter. |
| Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter | 300 | Der European XFEL GmbH werden um die 300 Personen angehören. |
| beteiligte Länder | zurzeit 13 |
Am Bau und Betrieb des European XFEL beteiligen sich oder wollen sich beteiligen: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien und Ungarn. Die Volksrepublik China plant den Beitritt. |
Zeitplan |
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| Bau der Anlage | 2009-2014 | Die Bauarbeiten begannen am 8. Januar 2009 und werden bis 2014 dauern. Ab 2012 werden die technischen Installationsarbeiten durchgeführt. |
| Betrieb der Anlage | 2014 | Start der Inbetriebnahme, erster Photonenstrahl |
| Nutzerbetrieb | 2015 | Start des Nutzerbetriebs mit 1 Strahlführung und 2 Experimentstationen |
Beschleuniger |
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| Typ | supraleitender Linearbeschleuniger | |
| Gesamtlänge | 2,1 Kilometer | |
| Beschleunigungsstrecke | 1,7 Kilometer | |
| Energie | 17,5 Milliarden Elektronenvolt | ausbaubar auf 20 Milliarden Elektronenvolt. Damit ließe sich eine noch kürzere Wellenlänge erzielen. |
| Temperatur | minus 271 Grad Celsius | Die Beschleunigerelemente werden mit Hilfe von flüssigem Helium auf minus 271 Grad Celsius gekühlt. Sie leiten Strom dann verlustfrei. |
| Anzahl der Module | 101 | Die Beschleunigung erfolgt in Beschleunigermodulen. Diese bestehen aus supraleitenden Kammern (Hohlraumresonatoren), in denen eine Mikrowellenstrahlung zur Beschleunigung der Elektronen schwingt. Diese Resonatoren sind von Kühlelementen umgeben. |
Eigenschaften der Röntgenlaserblitze |
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| Anzahl pro Sekunde | 27 000 | Die hohe Wiederholrate macht den European XFEL weltweit einzigartig. Sie wird durch die supraleitende Beschleunigertechnologie ermöglicht. |
| Wellenlänge | 0,1 bis 6 Nanometer | Die Wellenlänge der Röntgenblitze des European XFEL sind so klein, dass selbst atomare Details erkennbar werden. |
| Dauer | unter 100 billiardstel Sekunden (unter 100 Femtosekunden) | Mit dieser Zeitdauer lassen sich beispielsweise das Zustandekommen von Molekülen oder die Umkehrung von Magnetisierungen filmen. |
| Leuchtstärke (Spitzenwert) |
5·1033 (Photonen / s / mm2 / mrad2 / 0,1% Bandbreite) | Die Leuchtstärke (Brillanz) ist in ihren Spitzenwerten milliardenfach höher als die der besten herkömmlichen Röntgenquellen. Die Leuchtstärke beschreibt die Anzahl der Photonen einer gegebenen Energie pro Sekunde, Fläche und Winkel innerhalb eines kleinen Energieintervalls. |
| Leuchtstärke (Durchschnittswert) |
1,6·1025 (Photonen / s / mm2 / mrad2 / 0,1% Bandbreite) | Die Leuchtstärke (Brillanz) ist in ihren Durchschnittswerten zehntausendfach höher als die der besten herkömmlichen Röntgenquellen. |
| Kohärenz | vorhanden | Die Röntgenlaserblitze haben die Eigenschaften von Laserlicht. Damit sind 3D-Aufnahmen auf atomarer Ebene möglich. |













