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Meilensteine

2017 Beginn des Forschungsbetriebs für auswärtige Gruppen (Nutzerbertrieb)
Ende 2016 Inbetriebnahme des ersten Teils (SASE1) der Anlage
7. Juni 2012 Der Bau des Tunnelsystems mit den beiden Tunnelbohrmaschinen TULA (TUnnel für LAser)und AMELI (AM Ende LIcht) ist beendet. Weitere Informationen: Nachricht
7. Juli 2010 Baubeginn des 5 777 m langen Tunnelsystems mit der ersten Tunnelbohrmaschine TULA (TUnnel für LAser). Weitere Informationen: Nachricht
16. Dezember 2009 Großbritannien zieht seine Beteiligung am European XFEL aus finanziellen Gründen zurück.
30. November 2009 Feierliche Unterzeichnung des völkerrechtlichen Abkommens in Hamburg mit Teilnehmern aus zehn europäischen Ländern. Beitritt von fünf Gesellschaftern zur European XFEL GmbH. Weitere Informationen: Nachricht
23. September 2009 Nach der zweitägigen Übersetzerkonferenz in Berlin paraphieren Vertreter von 13 Partnerländern die in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch vorliegenden Gründungsdokumente zum Bau und Betrieb des European XFEL. In Kürze erfolgt nun die Gründung der European XFEL GmbH mit DESY als vorerst einzigem Gesellschafter. Weitere Informationen: Nachricht
8. Januar 2009 Baubeginn, Bauzeit: etwa 5,5 Jahre
12. Dezember 2008 Erteilung der Aufträge für den Bau aller unterirdischer Gebäude (Tunnel, Schächte, Hallen). Weitere Informationen: Pressemeldung
Oktober 2007 An FLASH wird eine Wellenlänge von 6,5 Nanometern erreicht.
Juli 2007 Zur Vorbereitung des European XFEL gründet die EU das Projekt Pre-XFEL. Es hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird von DESY koordiniert.
5. Juni 2007 Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, gibt den Startschuss für den European XFEL. Deutschland und die beteiligten Länder einigen sich darauf, den Bau einer Startversion mit reduzierten Baukosten zu beginnen: Zur Verfügung stehen 850 Millionen Euro für eine Anlage mit drei statt fünf Strahlführungen und somit sechs statt zehn Experimentierstationen. Von diesen Kosten (Preisniveau des Jahres 2005) übernehmen Deutschland (Bund, Hamburg, Schleswig-Holstein) ca. 75 Prozent und die beteiligten Länder ca. 25 Prozent. An dem Ziel, den vollen Ausbau der Anlage zu realisieren, wird weiterhin festgehalten. Weitere Informationen: Pressemeldung
24./25. Januar 2007 Zum ersten Treffen künftiger Nutzer des European XFEL kommen 260 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 22 Ländern zu DESY nach Hamburg. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen an die Detailplanung der Instrumente sowie die Entwicklung von neuartigen Messmethoden und Nachweisgeräten. Weitere Informationen: Pressemeldung
25. Juli 2006 Das europäische XFEL-Projektteam übergibt den Technischen Design-Report (TDR) für den European XFEL an den Vorsitzenden des internationalen Lenkungsausschusses XFEL ISC. An dem TDR sind ca. 300 Autoren von 71 Instituten in 17 Ländern beteiligt.
20. Juli 2006 Der Planfeststellungsbeschluss für den Bau und Betrieb des European XFEL wird vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld erlassen.
April 2006 Angeregt von den Nutzern des VUV-FEL und den viel versprechenden ersten Ergebnissen an dieser Anlage wird der VUV-FEL in FLASH umbenannt. FLASH steht für Freie-Elektron-LASer in Hamburg. Ausgestattet mit fünf Beschleunigermodulen erzeugt die FLASH-Anlage Laserblitze mit der bisher kürzesten Wellenlänge von nur 13,1 nm.
August 2005 Der Nutzerbetrieb am Freie-Elektronen-Laser VUV-FEL (heute: FLASH) beginnt.
Sommer 2005 Das europäische XFEL-Projektteam wird ernannt, um die Gründung einer unabhängigen Forschungsorganisation, der European XFEL GmbH, vorzubereiten, die den European XFEL betreiben wird.
27. April 2005 Beantragung des Planfeststellungsverfahrens beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie in Clausthal-Zellerfeld, dem damaligen Landesbergamt Clausthal-Zellerfeld.
Januar 2005 An der Pilotanlage VUV-FEL (heute: FLASH) werden erstmals hochintensive, ultrakurze Laserpulse mit einer Wellenlänge von 32 Nanometern erzeugt. Das ist das kurzwelligste Licht, das je an einem Freie-Elektronen-Laser produziert wurde. Die Eigenschaften der Strahlung stimmen perfekt mit den theoretischen Vorhersagen überein.
Dezember 2004 Inbetriebnahme des VUV-FELs (heute: FLASH). Dieser Freie-Elektronen-Laser (FEL) wird vakuum-ultraviolette (VUV) Strahlung und weiche Röntgenstrahlung bis hinunter zu einer Wellenlänge von sechs Nanometern erzeugen. An insgesamt fünf Messplätzen können Wissenschaftler damit Experimente aus Bereichen wie Cluster-, Festkörper- und Oberflächenphysik, Plasmaforschung sowie Molekularbiologie durchführen. Außerdem dient FLASH als Pilotanlage für den European XFEL und als Testanlage für die supraleitende Beschleunigertechnologie für den geplanten Internationalen Linearcollider ILC.
28. September 2004 Die Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein ratifizieren einen Staatsvertrag, der die planerischen Voraussetzungen für den Bau und Betrieb des Röntgenlasers schafft. Geregelt wird unter anderem ein gemeinsames Planfeststellungsverfahren mit einer Umweltverträglichkeitsprüfung.
September 2004 Die ersten der interessierten Länder unterzeichnen ein Memorandum of Understanding. Weitere Länder folgen. Die Vereinbarung zwischen China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Slowakei, Spanien und Ungarn ist die Grundlage für die internationale Zusammenarbeit bis zur Unterzeichnung eines zwischenstaatlichen Abkommens für das europäische Röntgenlaserprojekt.
August 2004 Die Europäische Kommission entscheidet, das Projekt EUROFEL über drei Jahre (2005-2008) verteilt mit insgesamt 9 Mio. Euro zu fördern. In diesem EU-Projekt, das unter Federführung von DESY läuft, werden wichtige Studien durchgeführt, von denen der European XFEL ganz wesentlich profitiert.
Februar 2004 Auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wird ein internationaler Lenkungsausschuss gegründet, der die Beteiligung europäischer Staaten an dem geplanten Röntgenlaserprojekt konkretisieren soll und mit hochrangigen Regierungsvertretern aus den an einer Beteiligung interessierten Ländern besetzt ist.
2003 Die 100 Meter lange TESLA-Testanlage TTF (TESLA Test Facility) wird auf 260 Meter verlängert und zum Freie-Elektronen-Laser VUV-FEL ausgebaut. Diese Anlage heißt heute FLASH.
5. Februar 2003 Grundsatzentscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Das Röntgenlaserlabor soll als europäisches Projekt bei DESY verwirklicht werden, an dem sich Deutschland wegen des Standortvorteils mit etwa der Hälfte der Kosten beteiligt.
Dezember 2002 Erstmalig kann ein internationales Wissenschaftlerteam an dem Freie-Elektronen-Laser der Testanlage die Wechselwirkung von Materie (Clustern aus Edelgasatomen) mit intensivem Röntgenlicht aus einem Freie-Elektronen-Laser auf extrem kurzen Zeitskalen untersuchen.
Oktober 2002 Veröffentlichung des Technical Design Reports für ein Röntgenlaserlabor mit dediziertem Linearbeschleuniger in einem separaten Tunnel als Ergänzungsband zu dem technischen Projektvorschlag für TESLA. (Es wird davon ausgegangen, dass beide Projekte zur gleichen Zeit realisiert werden.)
Februar 2000 Die Wissenschaftler erzeugen weltweit erstmalig kurzwelliges Laserlicht im ultravioletten Bereich (80-180 Nanometer) nach dem neuartigen SASE-Prinzip, auf dem der European XFEL beruht. Dabei gelingt die maximal mögliche Lichtverstärkung.
ab 1992 In internationaler Zusammenarbeit wird die supraleitende TESLA-Beschleunigertechnologie an einer Testanlage bei DESY in Hamburg entwickelt. Sie ist die Basis für den European XFEL. Die supraleitenden Resonatoren sind bereits heute so leistungsstark, dass sie auch die hohen Anforderungen des weltweit für die Teilchenphysik geplanten Internationalen Linearcolliders ILC erfüllen. Gleichzeitig können die Fertigungskosten deutlich gesenkt werden. Für den Röntgenlaser erzeugen die Resonatoren einen haarfeinen, sehr speziellen Elektronenstrahl mit Energien von 10 bis 20 Milliarden Elektronenvolt.