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Home - Bauprojekt - Baukalender - Osdorfer Born

Baumassnahmen am Osdorfer Born

In unserem Baukalender finden Sie geplante und laufende Baumaßnahmen. Die genannten Zeitspannen werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Letzte Aktualisierung am 15. November 2011

Start Ende Baumaßnahme Status
Juni 2007 Oktober 2007 Verlegung des Kleingartenvereins KGV 233 “Osdorfer Born” e.V.
Der Kleingartenverein “Osdorfer Born”, dessen Fläche für das Betriebsgelände Osdorfer Born benötigt wird, wird von der Stadt Hamburg auf ein nahegelegenes Gelände verlegt.
abgeschlossen
Juli 2010 August 2010 Pumpenbetrieb zwischen 20:00 und 7:00 Uhr
In der zweiten Juli-Hälfte und der ersten August-Hälfte wird die große Baugrube gelenzt, das heißt, sie wird leer gepumpt. dies geschieht im 24-Stunden-Betrieb und wird etwa zwei Wochen dauern. Nachts ist die Baustelle deshalb beleuchtet, und ein Techniker kontrolliert regelmäßig die Funktion der Pumpen.
abgeschlossen
Januar 2009 Ende 2012 Tiefbauarbeiten
Herstellung des unterirdischen Bauwerks, in dem später die erste Auffächerung des Tunnels der European-XFEL-Anlage installiert wird. – Der reguläre Baustellenbetrieb findet montags bis samstags von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Der LKW-Verkehr von und zur Baustelle erfolgt über die Straßen Katerwohrd und Am Osdorfer Born und findet in der Regel von montags bis samstags zwischen 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. In dieser Zeit dürfen pro Stunde maximal 10 LKWs in jeder Richtung fahren beziehungsweise maximal 160 LKW-Fahrten am Tag erfolgen.
läuft
Januar 2009 Januar 2009 Baumfällaktion
Auf dem Baufeld wird Buschwerk beseitigt, und es werden die Bäume gefällt, die den Baubetrieb stören würden.
abgeschlossen
Januar 2009 Januar 2009 Errichtung von Baustellenschildern
An der Baustelle Osdorfer Born werden zwei Baustellenschilder aufgestellt.
abgeschlossen
Februar 2009 Mai 2009 Baustelleneinrichtung – 1. Teil
Die 15 000 Quadratmeter große Baustellenfläche wird frei gemacht und eingezäunt. Vorher wird die erforderliche Kampfmittelsuche durchgeführt. An den Grenzen zur Wohnbebauung werden mit dem abgetragenen Oberboden Wälle für den Lärm- und Staubschutz aufgeschüttet. (Da hier einst Hausmüll vergraben wurde, muss der Boden vor seiner Weiterverwendung gesiebt werden.)
abgeschlossen
März 2009 März 2009 Ausbau der Zuwegung
Die Straße Am Osdorfer Born wird für den Baustellenverkehr im Einmündungsbereich Katerwohrd verbreitert, im Katerwohrd werden ein Fußweg angelegt, eine Oberleitung unterirdisch verlegt und dabei zwei alte Straßenlaternen durch neue ersetzt.
abgeschlossen
März 2009 April 2009 Bestandsaufnahme Abwasserleitung
In der Straße Am Osdorfer Born (hinter der Einmündung Katerwohrd) untersuchen die Hamburger Wasserwerke die Bauweise der dort vorhandenen alten Abwasserleitung. Dieses Siel wird 2010 von der Tunnelvortriebsmaschine unterfahren. Es muss untersucht werden, ob eventuell tief ins Erdreich ragende Stützen des Siels in der Tunneltrasse liegen.
abgeschlossen
April 2009 April 2009 Verlegung Freilandleitung
Ein Teil der Freilandleitung im Katerwohrd wird von Vattenfall als Erdkabel verlegt. Dabei werden auch zwei Lichtmasten erneuert.
abgeschlossen
Juni 2009 Juli 2009 Baustelleneinrichtung – 2. Teil
Auf der Baustellenfläche wird die erforderliche Infrastruktur errichtet. Dazu gehören 22 Vorratsbehälter (gelbe Silos) sowie eine Entsandungs- und Mischanlage für die Stützflüssigkeit Bentonit. Diese wird bei der Herstellung der Baugrube benötigt, deren bis zu 1,50 Meter dicke Wände im Erdreich betoniert werden (Schlitzwandverfahren). Außerdem wird um die spätere Baugrube eine Ringstraße angelegt. Dadurch wird das Rückwärtsfahren der Baufahrzeuge auf ein Minimum reduziert.
abgeschlossen
Juli 2009 Juli 2009 Verkehrsregelnde Maßnahmen
Rechtzeitig vor dem eigentlichen Baubeginn wird der Zebrastreifen zum Queren der Straße Katerwohrd beim Freibad hergestellt. Auf der Ostseite der Straße Am Osdorfer Born werden am Beginn und in den Kurven insgesamt fünf jeweils etwa 150 Meter lange Zonen mit uneingeschränktem Halteverbot eingerichtet.
abgeschlossen
August 2009 November 2010 Herstellung der Baugrube
Anfang August 2009 startete der eigentliche Baubetrieb mit der Herstellung der Schlitzwände für die bis zu 27 Meter tiefe und 1000 Quadratmeter große Baugrube. Die Schlitzwände bestehen aus einzelnen “Lamellen”. Das sind im Erdreich betonierte Teilstücke von 5 bis 7 m Länge, 1,50 m Breite und bis zu 30 m Tiefe. Nach ihrer Fertigstellung werden die Wände durch Querverbindungen gegen den äußeren Erddruck stabilisiert. Außerdem werden die “Köpfe” der Lamellen bereinigt, was mit Stemmarbeiten verbunden ist. Danach werden 80.000 Kubikmeter Boden zum großen Teil unterhalb des Grundwasserspiegels ausgehoben und abtransportiert. Zur späteren Auftriebsverankerung der Sohle werden 25 m lange Metallrohre in den Boden gebohrt. Als Letztes wird die 1,50 m dicke Sohle im Unterwasserbetonverfahren gegossen und nach etwa vier Wochen das Wasser aus der Baugrube abgepumpt (”Lenzen” der Baugrube). Alle Arbeiten, die unter Wasser stattfinden, werden von Bautauchern kontrolliert und zum Teil auch durchgeführt.
Die Herstellung der Sohle erfolgte im Juli 2010. Nach ihrer Aushärtung wurde die Grube etwa 2 Wochen lang gelenzt und für die erste Ankunft der Tunnelvortriebsmaschine vorbereitet. Außerdem mussten für den Bau der tiefer liegenden Zusatzgrube erforderlichen Hilfsschlitzwände wieder entfernt werden. Zurzeit wird die Westwand der Baugrube auf die zweite Ankunft der Tunnelbohrmaschine vorbereitet und später die Ostwand auf den für Anfang Januar 2011 geplanten Start des Tunnelbaus Richtung DESY-Bahrenfeld.
abgeschlossen
August 2009 Oktober 2009 Maschinenbetrieb zwischen 20:00 und 7:00 Uhr
Die Bauarbeiten dürfen nur in Ausnahmefällen länger als 20:00 Uhr dauern, und zwar dann, wenn es sich aus bautechnischen Geründen nicht anders machen lässt. Es ist aber erlaubt, den Maschinenbetrieb auf der Baustelle die Nacht durchlaufen zu lassen, vorausgesetzt die vorgeschriebenen Grenzwerte werden nicht überschritten. So ist es zurzeit während der Schlitzwandarbeiten erforderlich, dass nachts eine Entsandungsanlage für die Stützflüssigkeit (Bentonit) läuft. Das wird noch bis längstens Ende Oktober 2009 der Fall sein. Die Maschine ist an drei Seiten mit speziellen Wänden abgeschirmt. Die vierte Seite muss aus technischen Gründen offen bleiben.
abgeschlossen
August 2009 September 2009 Restarbeiten an der Zuwegung
In den Straßen Am Osdorfer Born und Katerwohrd werden Restarbeiten für die Nutzung durch den Baustellenverkehr düchgeführt. Außerdem dokumentieren die Baufirmen den Zustand der Straßen.
abgeschlossen
August 2009 September 2009 Überarbeitung des Fußwegs Am Osdorfer Born
Der Fußweg entlang der Straße Am Osdorfer Born wird kurzfristig so überarbeitet, dass er auch gemeinsam von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann.
abgeschlossen
Juni 2010 Juni 2010 Vorbereitung des Siels für Tunnelbau
In der Straße Am Osdorfer Born, nördlich des Abzweigs Katerwohrd, muss eine Abwasserleitung der Hamburger Wasserwerke vorsichtshalber ertüchtigt werden, bevor sie von der Tunnelbohrmaschine unterfahren wird.
abgeschlossen
Juni 2010 Juni 2010 Nachtbetrieb zwischen 20:00 und 7:00 Uhr
Ende Juni 2010 muss in ein bis zwei Nächten zwischen 20:00 und 7:00 Uhr mit Betrieb auf der Baustelle gerechnet werden. In dieser Zeit wird die 1,50 Meter dicke Betonsohle der Baugrube unter Wasser gegossen. Dieser Vorgang darf aus technischen Gründen nicht unterbrochen werden.
abgeschlossen
Dezember 2010 Juli 2011 Tunnelvortrieb: kein regulärer Baustellenbetrieb
Bedingt durch den Tunnelvortrieb (5,30 m), der von Schenefeld aus durch die Osdorfer Baugrube bis zur Baustelle DESY-Bahrenfeld erfolgt, findet zwischen Dezember 2010 und Sommer 2011 auf der Baustelle Osdorfer Born kein regulärer Baustellenbetrieb statt. Im Dezember 2010 erreichte die Tunnelvortriebsmaschine TULA das zweite Mal die Baugrube und wurde anschließend für ihren nächsten Einsatz an der Ostwand dieser Baugrube vorbereitet. Hierfür musste in der Baugrube zum Teil auch nachts gearbetiet werden. Von Januar bis Sommer 2011 stellt TULA nun den Haupttunnel (XTL, unter bewohntem Gebiet) her und wird dabei von der Baustelle Schenefeld aus versorgt. Mitte März bis Sommer 2011 bleibt die Baustelle geschlossen und wird regelmäßig überwacht.
abgeschlossen
Januar 2011 September 2011 Tunnelbau zwischen Osdorfer Born und DESY-Bahrenfeld
Im Januar 2011 startete die Tunnelvortriebsmaschine TULA (TUnnel für LAser) in der Baugrube Osdorfer Born zum Bau des 2,1 Kilometer langen Haupttunnels (XTL) Richtung DESY-Bahrenfeld. Die Tunneltrasse veräuft jetzt unter bewohntem Gebiet. Die ersten Erfahrungen bei Überdeckungen von 12 bis 15 Metern zeigten, dass die Maschine drei bis vier Tage und Nächte in den Gebäuden, die sie untertunnelt sowie in Nachbargebäuden durch "rumpelnde" Geräusche und gelegentlich auch mit Vibrationen wahrgenommen wird. (Beides ist im Tunnelbau normal und kein Grund zur Beunruhigung.)
Versorgt wird TULA in dieser Zeit von der Schenefelder Baustelle aus mit einer Bahn, die durch die Baugrube Osdorfer Born bis zu dem aktuellen Standort der Maschine regelmäßig hin und zurück fährt. Die ersten Erfahrungen bei Überdeckungen von 12 bis 15 Metern zeigten, dass die Tunnelbahn in den Gebäuden, die unterfahren werden, zu hören ist.
TULA-Standorte – Januar bis Sommer 2011: Januar/Februar: Baustelle Osdorfer Born, Achtern Born - Februar/März: Achtern Born, Bornheide, Brandstücken - März/April: Brandstücken, Kreuzung Rugenbarg/Bornheide, Grubenstieg - April/Mai: Grubenstieg, Kornblumenweg, Lupinenweg, Flurstraße - Mai/Juni: Flurstraße, Blomkamp, Akeleiweg, Stiefmütterchenweg - Juni/Juli: Stiefmütterchenweg, Lise-Meitner-Park, DESY-Gelände
Rückbau der Tunnelbau-Infrastruktur – August bis Mitte Septemberr 2011: (In dieser Zeit fährt die Tunnelbahn zwischen null- und 14-mal in 24 Stunden.) Nach Fertigstellung der Tunnelröhre wird die Tunnelbohrmaschine (TBM) demontiert und abtransportiert. Parallel dazu wird die zur Versorgung der TBM erfordeliche Infrastruktur (Laufsteg, Rohre, Leitungen und zum Schluss die Gleise der Tunnelbahn) zurückgebaut und aus dem Tunnel geschafft. Die geschieht im 24-Stunden-Betrieb mit der Tunnelbahn, die das Material zurück nach Schenefeld bringt. Wenn nur noch die Gleise im Tunnel liegen, ist Platz genug, um auf ihnen den 62 Meter langen Nachläufer bis zur Baugrube Osdorfer Born zurück zu ziehen, von wo er abtransportiert wird.
abgeschlossen
September 2011 Februar 2012 Tunnelbau - Ausbau der Tunnelröhre zwischen Osdorfer Born und DESY-Bahrenfeld
In die etwa 2 Kilometer langen Tunnelröhre zwischen den Baustellen Osdorfer Born und DESY-Bahrenfeld wird die ebene Betonsohle (der "Fußboden") eingebaut. Die ca. 6 Tonnen schweren Fertigteile für den Unterbau werden in die Baugrube Osdorfer Born heruntergelassen, mit gummibereiften Fahrzeugen in den Tunnel transportiert und dort montiert. Von DESY-Bahrenfeld aus werden die Bodenplatten auf dem Unterbau verlegt. - Diese Arbeiten gehören zum Tunnelbau, so dass sie auch im 24-Stunden-Betrieb durchgeführt werden, wobei am Sonntag Ruhetag ist.
läuft
September 2011 Ende 2012 Bau der unterirdischen Halle
Die unterirdische Halle (XS1), in der sich der Tunnel das erste Mal verzweigt, wird gebaut.
läuft
Ende 2012 Sommer 2013 Hochbau – Erstellung des oberirdischen Gebäudes
Die Eingangshalle zu dem unterirdischen Verzweigungsgebäude wird errichtet.
geplant
Sommer 2013 Ende 2013 Endarbeiten auf dem Betriebsgelände
Oberflächengestaltung des Betriebsgeländes und andere Abschlussarbeiten
geplant