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Baumassnahmen am Osdorfer Born

In unserem Baukalender finden Sie geplante und laufende Baumaßnahmen. Die genannten Zeitspannen werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Letzte Aktualisierung am 18. September 2009

Start Ende Baumaßnahme Status
Juni 2007 Oktober 2007 Verlegung des Kleingartenvereins KGV 233 “Osdorfer Born” e.V.
Der Kleingartenverein “Osdorfer Born”, dessen Fläche für das Betriebsgelände Osdorfer Born benötigt wird, wird von der Stadt Hamburg auf ein nahegelegenes Gelände verlegt.
abgeschlossen
Januar 2009 September 2012 Tiefbauarbeiten
Herstellung des unterirdischen Bauwerks, in dem später die erste Auffächerung des Tunnels der European-XFEL-Anlage installiert wird. – Der reguläre Baustellenbetrieb findet montags bis samstags von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Der LKW-Verkehr von und zur Baustelle erfolgt über die Straßen Katerwohrd und Am Osdorfer Born und findet in der Regel von montags bis samstags zwischen 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. In dieser Zeit dürfen pro Stunde maximal 10 LKWs in jeder Richtung fahren beziehungsweise maximal 160 LKW-Fahrten am Tag erfolgen. Im Februar 2010 soll die Sohle der Baugrube im Unterwasserbetonverfahren gegossen werden. Dies muss im 24-Stunden-Betrieb erfolgen und soll drei Tage dauern. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt durch die Straßen Am Osdorfer Born und Katerwohrd.
läuft
Januar 2009 Januar 2009 Baumfällaktion
Auf dem Baufeld wird Buschwerk beseitigt, und es werden die Bäume gefällt, die den Baubetrieb stören würden.
abgeschlossen
Januar 2009 Januar 2009 Errichtung von Baustellenschildern
An der Baustelle Osdorfer Born werden zwei Baustellenschilder aufgestellt.
abgeschlossen
Februar 2009 Mai 2009 Baustelleneinrichtung – 1. Teil
Die 15 000 Quadratmeter große Baustellenfläche wird frei gemacht und eingezäunt. Vorher wird die erforderliche Kampfmittelsuche durchgeführt. An den Grenzen zur Wohnbebauung werden mit dem abgetragenen Oberboden Wälle für den Lärm- und Staubschutz aufgeschüttet. (Da hier einst Hausmüll vergraben wurde, muss der Boden vor seiner Weiterverwendung gesiebt werden.)
abgeschlossen
März 2009 März 2009 Ausbau der Zuwegung
Die Straße Am Osdorfer Born wird für den Baustellenverkehr im Einmündungsbereich Katerwohrd verbreitert, im Katerwohrd werden ein Fußweg angelegt, eine Oberleitung unterirdisch verlegt und dabei zwei alte Straßenlaternen durch neue ersetzt.
abgeschlossen
März 2009 April 2009 Bestandsaufnahme Abwasserleitung
In der Straße Am Osdorfer Born (hinter der Einmündung Katerwohrd) untersuchen die Hamburger Wasserwerke die Bauweise der dort vorhandenen alten Abwasserleitung. Dieses Siel wird 2010 von der Tunnelvortriebsmaschine unterfahren. Es muss untersucht werden, ob eventuell tief ins Erdreich ragende Stützen des Siels in der Tunneltrasse liegen.
abgeschlossen
April 2009 April 2009 Verlegung Freilandleitung
Ein Teil der Freilandleitung im Katerwohrd wird von Vattenfall als Erdkabel verlegt. Dabei werden auch zwei Lichtmasten erneuert.
abgeschlossen
Juni 2009 Juli 2009 Baustelleneinrichtung – 2. Teil
Auf der Baustellenfläche wird die erforderliche Infrastruktur errichtet. Dazu gehören 22 Vorratsbehälter (gelbe Silos) sowie eine Entsandungs- und Mischanlage für die Stützflüssigkeit Bentonit. Diese wird bei der Herstellung der Baugrube benötigt, deren bis zu 1,50 Meter dicke Wände im Erdreich betoniert werden (Schlitzwandverfahren). Außerdem wird um die spätere Baugrube eine Ringstraße angelegt. Dadurch wird das Rückwärtsfahren der Baufahrzeuge auf ein Minimum reduziert.
abgeschlossen
Juli 2009 Juli 2009 Verkehrsregelnde Maßnahmen
Rechtzeitig vor dem eigentlichen Baubeginn wird der Zebrastreifen zum Queren der Straße Katerwohrd beim Freibad hergestellt. Auf der Ostseite der Straße Am Osdorfer Born werden am Beginn und in den Kurven insgesamt fünf jeweils etwa 150 Meter lange Zonen mit uneingeschränktem Halteverbot eingerichtet.
abgeschlossen
August 2009 Februar 2010 Herstellung der Baugrube
Anfang August 2009 startete der eigentliche Baubetrieb mit der Herstellung der Schlitzwände für die bis zu 27 Meter tiefe und 1000 Quadratmeter große Baugrube. Die Schlitzwände bestehen aus einzelnen “Lamellen”. Das sind im Erdreich betonierte Teilstücke von 5 bis 7 m Länge, 1,50 m Breite und bis zu 30 m Tiefe. Nach ihrer Fertigstellung werden die Wände durch Querverbindungen gegen den äußeren Erddruck stabilisiert. Außerdem werden die “Köpfe” der Lamellen bereinigt, was mit Stemmarbeiten verbunden ist. Danach werden 80.000 Kubikmeter Boden zum großen Teil unterhalb des Grundwasserspiegels ausgehoben und abtransportiert. Als Letztes wird die Sohle im Unterwasserbetonverfahren gegossen und nach etwa vier Wochen das Grundwasser aus der nun wasserdichten Baugrube abgepumpt (”Lenzen” der Baugrube).
läuft
August 2009 Oktober 2009 Maschinenbetrieb zwischen 20:00 und 7:00 Uhr
Die Bauarbeiten dürfen nur in Ausnahmefällen länger als 20:00 Uhr dauern, und zwar dann, wenn es sich aus bautechnischen Geründen nicht anders machen lässt. Es ist aber erlaubt, den Maschinenbetrieb auf der Baustelle die Nacht durchlaufen zu lassen, vorausgesetzt die vorgeschriebenen Grenzwerte werden nicht überschritten. So ist es zurzeit während der Schlitzwandarbeiten erforderlich, dass nachts eine Entsandungsanlage für die Stützflüssigkeit (Bentonit) läuft. Das wird noch bis längstens Ende Oktober 2009 der Fall sein. Die Maschine ist an drei Seiten mit speziellen Wänden abgeschirmt. Die vierte Seite muss aus technischen Gründen offen bleiben.
abgeschlossen
August 2009 September 2009 Restarbeiten an der Zuwegung
In den Straßen Am Osdorfer Born und Katerwohrd werden Restarbeiten für die Nutzung durch den Baustellenverkehr düchgeführt. Außerdem dokumentieren die Baufirmen den Zustand der Straßen.
abgeschlossen
August 2009 September 2009 Überarbeitung des Fußwegs Am Osdorfer Born
Der Fußweg entlang der Straße Am Osdorfer Born wird kurzfristig so überarbeitet, dass er auch gemeinsam von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden kann.
abgeschlossen
Herbst 2009 Herbst 2009 Vorbereitung des Siels für Tunnelbau
In der Straße Am Osdorfer Born, nördlich des Abzweigs Katerwohrd, muss eine Abwasserleitung der Hamburger Wasserwerke vorsichtshalber ertüchtigt werden, bevor sie von der Tunnelbohrmaschine unterfahren wird.
geplant
Juni 2010 März 2011 Tunnelvortrieb: kein regulärer Baustellenbetrieb
Bedingt durch den Tunnelvortrieb (5,30 m), der von Schenefeld aus durch die Osdorfer Baugrube bis zur Baustelle DESY-Bahrenfeld erfolgt, findet voraussichtlich zwischen Juni 2010 und März 2011 auf der Baustelle Osdorfer Born kein regulärer Baustellenbetrieb statt. Voraussichtlich im Juni 2010 erreicht die Tunnelvortriebsmaschine das erste Mal die Baugrube, wird demontiert, durch den Schacht geborgen und zurück nach Schenefeld transportiert. Von Oktober 2010 bis März 2011 wird sie dann den Haupttunnel herstellen und dabei im Wesentlichen von Schenefeld aus versorgt. Dazu fährt eine Bahn durch die offene Baugrube bis zu dem aktuellen Standort der Maschine. – Der Bau des Tunnels erfolgt im 24-Stunden-Betrieb und an sieben Tagen in der Woche.
geplant
Juli 2011 September 2012 Bau der unterirdischen Halle
Bau der unterirdischen Halle Die unterirdische Halle (XS1), in der sich der Tunnel später das erste Mal verzweigt, wird gebaut.
geplant
November 2012 März 2013 Hochbau – Erstellung des oberirdischen Gebäudes
Die Eingangshalle zu dem unterirdischen Verzweigungsgebäude wird errichtet.
geplant