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Baukalender

In unserem Baukalender finden Sie geplante und laufende Baumaßnahmen. Die genannten Zeitspannen werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.

Letzte Gesamtaktualisierung am 18. September 2009

Für abgeschlossene Baumaßnahmen klicken Sie in der rechten Menüleiste bitte auf eine der Baustellen. Einen Link zur Beschreibung des Bauablaufs finden Sie ebenfalls hier.

Baustelle DESY-Bahrenfeld

Start Ende Baumaßnahme Status
Januar 2009 Mai 2012 Tiefbauarbeiten
Herstellung des unterirdischen Bauwerks, in dem später der Injektorkomplex der European-XFEL-Anlage aufgestellt wird.
läuft
März 2009 April 2010 Herstellung der Baugrube
Die bis zu 40 Meter tiefe und 1500 Quadratmeter große Baugrube für das Injektorbauwerk wird mit Trägerbohlwänden und Schlitzwänden hergestellt. Dabei müssen 80.000 Kubikmeter Boden ausgehoben und abtransportiert werden. Als Letztes wird die Sohle im Unterwasserbetonverfahren gegossen und nach etwa vier Wochen das Wasser abgepumpt (”Lenzen” der Baugrube).
läuft
Mai 2010 Dezember 2012 Unterirdisches Bauwerk Injektorkomplex
Das unterirdische Bauwerk für den Injektorkomplex wird hergestellt. Es besteht aus zwei Schächten (XSIN und XSE) und einem sie verbindenden 20 Meter langen Tunnel (XTIN). Voraussichtlich im März 2011 kommt im Schacht XSE die Tunnelvortriebsmaschine an, die den 2,1 km langen Haupttunnel von Schenefeld aus auffährt, wird demontiert und durch den Schacht abtransportiert.
geplant
Juni 2011 Oktober 2012 Hochbau – Erstellung der oberirdischen Gebäude und Hallen
Die Modulatorhalle und die Eingangsgebäude zu dem unterirdischen Injektorkomplex werden errichtet.
geplant

Baustelle Osdorfer Born

Start Ende Baumaßnahme Status
Januar 2009 September 2012 Tiefbauarbeiten
Herstellung des unterirdischen Bauwerks, in dem später die erste Auffächerung des Tunnels der European-XFEL-Anlage installiert wird. – Der reguläre Baustellenbetrieb findet montags bis samstags von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Der LKW-Verkehr von und zur Baustelle erfolgt über die Straßen Katerwohrd und Am Osdorfer Born und findet in der Regel von montags bis samstags zwischen 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. In dieser Zeit dürfen pro Stunde maximal 10 LKWs in jeder Richtung fahren beziehungsweise maximal 160 LKW-Fahrten am Tag erfolgen. Im Februar 2010 soll die Sohle der Baugrube im Unterwasserbetonverfahren gegossen werden. Dies muss im 24-Stunden-Betrieb erfolgen und soll drei Tage dauern. Die Zufahrt zur Baustelle erfolgt durch die Straßen Am Osdorfer Born und Katerwohrd.
läuft
August 2009 Februar 2010 Herstellung der Baugrube
Anfang August 2009 startete der eigentliche Baubetrieb mit der Herstellung der Schlitzwände für die bis zu 27 Meter tiefe und 1000 Quadratmeter große Baugrube. Die Schlitzwände bestehen aus einzelnen “Lamellen”. Das sind im Erdreich betonierte Teilstücke von 5 bis 7 m Länge, 1,50 m Breite und bis zu 30 m Tiefe. Nach ihrer Fertigstellung werden die Wände durch Querverbindungen gegen den äußeren Erddruck stabilisiert. Außerdem werden die “Köpfe” der Lamellen bereinigt, was mit Stemmarbeiten verbunden ist. Danach werden 80.000 Kubikmeter Boden zum großen Teil unterhalb des Grundwasserspiegels ausgehoben und abtransportiert. Als Letztes wird die Sohle im Unterwasserbetonverfahren gegossen und nach etwa vier Wochen das Grundwasser aus der nun wasserdichten Baugrube abgepumpt (”Lenzen” der Baugrube).
läuft
Herbst 2009 Herbst 2009 Vorbereitung des Siels für Tunnelbau
In der Straße Am Osdorfer Born, nördlich des Abzweigs Katerwohrd, muss eine Abwasserleitung der Hamburger Wasserwerke vorsichtshalber ertüchtigt werden, bevor sie von der Tunnelbohrmaschine unterfahren wird.
geplant
Juni 2010 März 2011 Tunnelvortrieb: kein regulärer Baustellenbetrieb
Bedingt durch den Tunnelvortrieb (5,30 m), der von Schenefeld aus durch die Osdorfer Baugrube bis zur Baustelle DESY-Bahrenfeld erfolgt, findet voraussichtlich zwischen Juni 2010 und März 2011 auf der Baustelle Osdorfer Born kein regulärer Baustellenbetrieb statt. Voraussichtlich im Juni 2010 erreicht die Tunnelvortriebsmaschine das erste Mal die Baugrube, wird demontiert, durch den Schacht geborgen und zurück nach Schenefeld transportiert. Von Oktober 2010 bis März 2011 wird sie dann den Haupttunnel herstellen und dabei im Wesentlichen von Schenefeld aus versorgt. Dazu fährt eine Bahn durch die offene Baugrube bis zu dem aktuellen Standort der Maschine. – Der Bau des Tunnels erfolgt im 24-Stunden-Betrieb und an sieben Tagen in der Woche.
geplant
Juli 2011 September 2012 Bau der unterirdischen Halle
Bau der unterirdischen Halle Die unterirdische Halle (XS1), in der sich der Tunnel später das erste Mal verzweigt, wird gebaut.
geplant
November 2012 März 2013 Hochbau – Erstellung des oberirdischen Gebäudes
Die Eingangshalle zu dem unterirdischen Verzweigungsgebäude wird errichtet.
geplant

Baustelle Schenefeld

Start Ende Baumaßnahme Status
Mai 2009 Mai 2013 Tiefbauarbeiten
Zu den Tiefbauarbeiten in Schenefeld gehören sechs unterirdische Bauwerke und die insgesamt 5777 Meter Tunnel der European-XFEL-Anlage, die von hier aus vorgetrieben werden. – Der reguläre Baustellenbetrieb ist an Werktagen (montags bis samstags) von 7:00 Uhr bis 23:00 Uhr zugelassen. Für den Fall, dass es bautechnisch notwendig ist, kann auch zwischen 23:00 Uhr und 7:00 Uhr morgens gearbeitet werden. Dies ist auf jeden Fall bei der Herstellung der Unterwasserbetonsohlen der sechs Baugruben erforderlich. Dann dürfen auch zwischen 20:00 Uhr und 7:00 Uhr LKWs fahren. Der reguläre LKW-Verkehr von und zur Baustelle ist an Werktagen (montags bis samstags) von 7:00 Uhr bis 20:00 Uhr zugelassen. In dieser Zeit dürfen pro Stunde maximal 27 LKWs in jeder Richtung fahren beziehungsweise maximal 640 LKW-Fahrten am Tag stattfinden. (Voraussichtlich diese Zahl aber nicht erreicht.)
läuft
Mai 2009 August 2010 Herstellung von sechs Baugruben
Auf diesem Baufeld werden insgesamt sechs Baugruben von unterschiedlichen Größen und Tiefen hergestellt, die alle im Grundwasser liegen. Die größte liegt auf der Westseite der Betriebsfläche, hat eine Grundfläche von 90 m mal 50 m und eine Tiefe von etwa 20 Metern. Sie entsteht für die künftige Experimentierhalle, in die fünf Tunnel münden. Die anderen fünf Baugruben sind kleiner und haben unterschiedliche Tiefen. Sie sind auf dem gesamten Gelände verteilt und werden Schächte und Hallen mit Tunnelzugängen und Versorgungseinrichtungen beherbergen. – Bei allen Baugruben gilt derselbe Arbeitsprozess: Zuerst werden ihre bis zu 1,50 Meter dicken Betonwände im Erdreich hergestellt (Schlitzwandverfahren) und mit Querverbindungen gegen den äußeren Erddruck gesichert. Dann wird der Boden im Innern der Baugrube schichtweise ausgehoben und abgefahren. Als Letztes wird die Sohle im Unterwasserbetonverfahren gegossen und im Untergrund verankert. Das muss im 24-Stunden-Betrieb erfolgen und dauert bei der größten Baugrube etwa sechs Tage. Danach muss die Sohle etwa vier Wochen lang abbinden, bis sie standfest ist. Erst dann kann das Grundwasser aus der nun wasserdichten Baugrube abgepumpt (”Lenzen” der Baugrube) und mit dem eigentlichen Rohbau von Schacht oder Halle begonnen werden.
läuft
Juli 2009 November 2009 Maschinenbetrieb zwischen 23:00 und 7:00 Uhr
Die Bauarbeiten dürfen nur in Ausnahmefällen länger als 23:00 Uhr dauern, und zwar dann, wenn es sich aus bautechnischen Geründen nicht anders machen lässt. Es ist aber erlaubt, den Maschinenbetrieb auf der Baustelle die Nacht durchlaufen zu lassen, vorausgesetzt die vorgeschriebenen Grenzwerte werden nicht überschritten. So ist es zurzeit während der Schlitzwandarbeiten erforderlich, dass nachts eine Entsandungsanlage für die Stützflüssigkeit (Bentonit) läuft. Das wird noch bis Ende November 2009 der Fall sein.
läuft
Oktober 2009 April 2010 Aushub der Baugruben und Bodenabfuhr
Nach Fertigstellung ihrer Wände und deren Aussteifung mit Querverbindungen werden die sechs Baugruben ausgehoben. Das geschieht zum größten Teil unterhalb des Grundwasserspiegels. Insgesamt müssen 400.000 Kubikmeter Boden ausgehoben und abtransportiert werden. Dies ist die Zeit der Massentransporte zur Abfuhr des Bodens, die etwa sieben Monate dauern wird, wobei mit etwa 450 LKW-Fahrten am Tag zu rechnen ist (erlaubt sind maximal 640 LKW-Fahrten).
geplant
April 2010 März 2011 Tunnelbaumaßnahme (5,30 m)
Herstellung der beiden Tunnel zwischen den Betriebsflächen Schenefeld und Osdorfer Born und des 2,1 km langen Haupttunnels zwischen den Betriebsflächen Osdorfer Born und DESY-Bahrenfeld im Schildvortriebsverfahren (Innendurchmesser der Tunnel 5,30 m, Außendurchmesser der Vortriebsmaschine 6,17 m). Der Bau der Tunnel erfolgt im 24-Stunden-Betrieb und an sieben Tagen in der Woche. – Januar 2010: Ankunft der Tunnelvortriebsmaschine auf der Baustelle Schenefeld; Herunterlassen in den Startschacht und Montage; Voraussichtlich im April 2010: Beginn des Vortriebs; Juni 2010: Ankunft im Zielschacht auf der Baustelle Osdorfer Born; Herausheben, Rücktransport, Wiedereinbau; Juli 2010: Beginn des zweiten Vortriebs; März 2011: Ankunft im Zielschacht auf der Baustelle DESY-Bahrenfeld.
geplant
September 2010 April 2013 Herstellung der unterirdischen Bauwerke
In den Baugruben werden die Zugangsschächte und unterirdischen Bauwerke errichtet. Das größte ist die künftige Experimentierhalle mit einer Grundfläche von 4500 Quadratmetern und einer Tiefe von 15 Metern.
geplant
September 2010 Mai 2012 Tunnelbaumaßnahme (4,60 m)
Herstellung der fünf Tunnel des “Fächers” unter dem Schenefelder Gelände im Schildvortriebsverfahren (Innendurchmesser der Tunnel 4,60 m, Außendurchmesser der Vortriebsmaschine 5,48 m). Dies geschieht in mehreren Abschnitten, so dass die Tunnelvortriebsmaschine insgesamt viermal geborgen und dreimal durch eine Baugrube gezogen wird. Der Bau der Tunnel erfolgt im 24-Stunden-Betrieb und an sieben Tagen in der Woche. – September 2010: Ankunft der Tunnelvortriebsmaschine auf der Baustelle Schenefeld; Herunterlassen in den ersten Startschacht und Montage; November 2010: Beginn des Vortriebs; Mai 2012: letzte Ankunft in einem Zielschacht auf der Baustelle Schenefeld.
geplant
Mai 2013 Januar 2014 Hochbau – Erstellung der oberirdischen Bauwerke
Das dreistöckige Hauptgebäude mit Büros, Werkstätten, Hörsälen usw. wird auf der Experimentierhalle errichtet. In demselben Zeitraum werden die Zugangshallen zu den unterirdischen Verzweigungsbauwerken gebaut.
geplant
Februar 2014 August 2014 Erschließungsarbeiten auf dem Gelände
Die Bauarbeiten werden mit Erschließungsarbeiten auf dem Gelände beendet.
geplant