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Home - Nachrichten - 2011 - AMELI erreicht erstes Etappenziel

Meldung, 28. März 2011

AMELI erreicht erstes Etappenziel

Nach knapp 12 Wochen durchstieß die Schildvortriebsmaschine AMELI die Wand ihres ersten Zielschachts. Der 544 Meter lange Tunnelabschnitt XTD9 ist fertiggestellt. Schenefelds Bürgermeisterin gratuliert der Mannschaft in der Ankunftsbaugrube.

Hören konnten es die Tunnelbauer schon während ihrer Arbeit unter Tage. Denn in der Rohrleitung, durch die der Abraum zurück in den Startschacht und von dort nach oben zu der Separieranlage gepumpt wird, rumpelte es meistens tüchtig. Den sichtbaren Beweis lieferten jetzt die abgenutzten Werkzeuge am Schneidrad der Tunnelbohrmaschine, das nach ihrer Ankunft in der Baugrube XS3 gut zu sehen war: AMELIs erste Etappe war steinig. Die Tunnelmannschaft meisterte die schwierigen Bodenverhältnisse aber offensichtlich mit Bravour. AMELI erreichte ihr Ziel mit einer Abweichung von nur fünf Millimetern, wie der Projektleiter der ARGE Tunnel XFEL, Gerhard Menke, bei der kleinen Ankunftsfeier stolz verkündete.

Linkes Bild: Blick in die Baugrube XS3 mit AMELI im Hintergrund, den Gleisen für die TULA-Bahn und den beiden Silos für den parallel laufenden Tunnelbau mit TULA. Rechtes Bild: Feier zur ersten Ankunft von AMELI mit der Patin, Schenefelds Bürgermeisterin Christiane Küchenhof.

In den kommenden Wochen wird der neun Meter lange vordere Teil von AMELI inklusive Schneidrad – in einem Stück! – mit einem großen Spezialkran aus dem Schacht gehoben, per LKW zu ihrem Startschacht, der Baugrube für die zukünftige Experimentierhalle, zurücktransportiert und dort mithilfe des Krans wieder heruntergelassen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefordert, denn im Zielschacht enden direkt neben dem Schild von AMELI die Gleise für die Tunnelbahn der zweiten Tunnelbohrmaschine, TULA, und unweit vor dem Schneidrad stehen zwei Silos für den Tunnelbau mit TULA. Zurück in ihrem Startschacht wird AMELI sich Anfang Mai ein zweites Mal auf den Weg zu dem Schacht XS3 machen. Dann gilt es, die beiden hintereinander liegenden Tunnelabschnitte XTD10 und XTD4 herzustellen.